Während der vielen Jahre der Restaurierung war unser Haus eine offene Baustelle, die von vielen Touristen besichtigt wurde. Unter ihnen war Heinrich Majowski, einer der zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker. Spontan bot er an, nach Fertigstellung mit seinem „Berliner Streichtrio“ bei uns aufzutreten. Das inspirierte uns, zu weiteren regelmäßigen Veranstaltungen. In kurzen Abständen folgten Konzerte mit

dem „Streichquintett der Mecklen-burgischen Staatskapelle Schwerin“, dem „Dietsch-Trio der Staats-kapelle Dresden“, dem „Hamburger

Vokal-Quartett“, Solisten des Monteverdi-Chor Hamburg.


In den ersten Jahren passten wir das Programm der Bauzeit des Hauses an. Musik der Renaissance und des Barock. Fast überrascht spürten wir, dass unsere Gäste auch Werke der Gegenwarts-Literatur mit Begeisterung aufnahmen.

Und bald gestalteten wir unser Konzertprogramm immer abwechslungsreicher.


Im Alten Kaufmannshaus haben wir unsere Liebe zur Musik umsetzen können. Die Diele wird zur Bühne. Die gute Akustik trägt den Klang in jeden Winkel des Hauses und garantiert in dem Ambiente der verschiedenen historisch eingerichteten Räume ein erstklassiges und reines Hör-Erlebnis.

28 Jahre Konzerte im Alten Kaufmannshaus

Nach vielen Jahren umfangreicher Restaurierungsarbeit konnten wir 1987 zum ersten Konzertabend einladen. Bereits während der Bauarbeiten luden wir ein zu Vorträgen zu den Themen Heimat-Geschichte und Restaurierungs-techniken. Dem Lauenburger Musikkreis konnten wir die Räume für Proben bieten und bald gründete

dessen Leiter Manfred Schulz hier seine „Commedia Musicale Lauenburg“. So folgten herrlich turbulente Aufführungen.